ADAC Führerschein-App

Die „Führerschein-App“ des ADAC ist für ADAC-Mitglieder ohne zusätzliche Kosten verfpgbar. Da meine Freundin gerade den Führerschein macht und man sich so ein anderes Lernprogramm sparen kann ist die App echt genial.

Leider haben viele Apps technisch den Zenit überschritten, so auch diese. So sind die Videos in dieser App leider noch im Old-School-Flash-Format. Schade, wenn man ein Android-Smartphone mit einer Android-Version > 4.4 nutzt. Dann kommt bei den Fragen mit Videos leider nur der Hinweis, dass die Flash-Version aktualisiert werden muss.

Auch nach gut einer Stunde herumprobieren mit irgendwelchen „alternativen“ Flash-Apps aus dem Play Store und einem eigentlich für Android 4.3 ausgelegten Flash Player blieb die Videoanzeige leer. Unter einem aktuellen Android ist die App somit leider eher „unbrauchbar“, da man so auch keine Prüfung unter realen Bedingungen testen kann.

Lediglich auf unseren „veralteten“ Android-Tablets mit Android 4.2 lässt sich die App verwenden, da man dort die Flash-Version durch direktes Downloaden der APK-Installationsdatei noch verwenden kann. Wirklich schade, denn der durchschnittliche Anwender steigt spätestens hier aus…

Auch in der Webseiten-Version benötigt man Flash. Auf unserem Notebook mit Linux Mint auch schon blöd. Dort kann man das auch nicht über die Browser-Add-Ons nachinstallieren, sondern nur über:

Schriftart wird falsch ausgedruckt

Bei einigen Druckern der Firma OKI habe ich dieses Phänomen nun schon mehrmals gesehen. Ein Dokument, das in einer gängigen Schriftart wie Arial formatiert ist, wird in einer fast unleserlichen Schriftart mit komischen Abständen ausgedruckt.

Warum auch immer scheint dies an der Schriftartersetzung des Drucker(treiber)s zu liegen. Durch ein Deaktivieren der Funktion in den Druckereigenschaften lässt sich das Problem beheben. Wenn man die Funktion anschließend wieder einschaltet sollte es auch noch funktionieren. Zur Sicherheit habe ich auch immer ein Zurücksetzen auf die Standard-Einstellungen durchgeführt:

Conexant Audiochip und kein Ton unter Windows 10

Nachdem Upgrade auf Windows 10 gab es auf einem Notebook mit einem Conexant Audiochip trotz korrekt installiertem Treiber ein Problem: Es wurde kein Ton mehr ausgegeben.

Die einzige Lösung ist es alle Erweiterungen dieses Chips (Bassverstärkung, Surround-Sound, etc.) zu deaktivieren:

Furchtbares Speicherkonzept in Android Marshmallow

Apps lassen sich nur auf dem internen Speicher installieren, obwohl man eine ausreichend große MicroSD im Handy hat. Leider lässt sich eine mit FAT32 formatierte MicroSD unter Android 6, wie auch schon bei den Vorgängern, dafür nicht mehr nutzen.

Hierfür muss man die MicroSD über den entsprechenden Dialog spezifisch für Android formatieren. Dadurch lässt sich die Karte nur noch unter Android und auch nur in dem Handy wo man sie formatiert hat verwenden. Eigentlich kein Ding, dachte ich mir als der interne Speicher für die Apps knapp wurde. Fällt das  Herausnhemen der SD-Karte aus dem Handy halt weg und ich schließe das Handy immer an, um Daten auf die Karte zu kopieren.

Schade nur, dass auf diese Karte nun NUR noch Apps ausgelagert werden können. Ansonsten kann man die Karte gar nicht mehr nutzen. Weder unter Android wird sie einem als Karte angezeigt noch kann man sie am Computer verwenden. Zwar hat man einen hohen Gesamtspeicher, aber keine richtige Kontrolle über die Datenverteilung, da man nicht einfach auf die externe Karte zugreifen kann. Backups über CWM auf diese Karte zu speichern fällt auch weg.

 

Es gibt zwar die Möglichkeit die Daten (Fotos, Videos, App-Daten, etc.) auf die Karte zu migrieren, aber nur ganz oder gar nicht -.- Dann ist zwar der interne Speicher schön leer, aber sogut wie alles läuft über die langsamere externe Karte…

Zwar ein First World Problem, aber trotzdem nervig. Es bleibt noch die Möglickeit zwei Partitionen auf der SD-Karte anzulegen, aber dann muss man diese auch umständlich unter Android per Shell einbinden. Ob die zwei Partitionen der Performance nicht schaden wage ich auch zu bezweifeln.

Ransomware Cerber in Bewerbungs-Mail

Achtung bei einer Bewerbung von einer „Yvonne Kaiser“ auf eine angebliche Stellenanzeige im Internet. In der angehängten Zip-Datei sind zwei JavaScript-Dateien als Bewerbungsunterlagen versteckt. Bei deaktivierter Anzeige der kompletten Dateinamen mit den Erweiterungen können diese aufgrund der Endung .pdf.js leicht versehentlich von unachtsamen Mitarbeitern geöffnet werden.

 

 

In beiden Dateien versteckt sich der gleiche Schadcode, der die Ransomware „Cerber“ ausführt und dabei alle Dateien verschlüsselt:
 

Nachdem die Ransomware durchgelaufen ist, ändert sich der Bildschirmhintergrund und die Dateien sind umbenannt und haben eine andere Endung bekommen:
 

Überraschenderweise lässt sich die Sprache der Anweisungen umstellen:
 

Die Anleitung erklärt das übliche Spiel, bei dem man auf eine angegebene Webseite gehen soll, wo man dann vermutlich gegen Zahlung angeblich ein Entschlüsselungsprogramm bekommt:
 

Da ich zu dieser Ransomware bereits Einträge aus dem vergangenen Jahr gefunden habe, gehe ich nicht davon aus, dass sich diese nun stark verbreitet. Aber ich denke es könnte sich um eine bereits modifizierte Version handeln.

Bei Heise will man eine Meldung rausgeben, sobald sich mehr Betroffene bzw. Empfänger dieser Mail melden. Dies scheint zumindest bisher nicht der Fall zu sein.

Eine Analyse aus letztem Jahr gibt es hier bei Malwarebytes.

WSUS: Content-Ordner verschieben

Mit der Zeit wird der WSUS zu einem richtigen Plattenfresser. Mehrere Hundert GByte für ein paar ausgewählte Produkte können sich da schon anhäufen. Wenn man bei der Einrichtung eine blöde Laufwerkswahl für den Content-Ordner getroffen hat ist es aber zum Glück kein Problem diese im Nachgang noch einmal zu korrigieren.

Da der teure Festplattenplatz für die Updates zu schade war und für andere Server benötigt wurde, habe ich „billigen“ Speicher von einem NAS als iSCSI-Laufwerk eingebunden. Zwar entsteht hierdurch mehr Netzwerk-Traffic beim Installieren der Updates, in der Praxis ist dies aber bisher nicht negativ aufgefallen.

Auf einem Small Business Server lässt sich das Verschieben wohl per GUI durchführen. Auf einem „normalen“ Server geht dies nur wie folgend beschrieben.

Das Verschieben des Content-Ordners ist sehr einfach. Einfach eine administrative CMD-Line öffnen und in das WSUS-Verzeichnis navigieren:

Über die wsusutil.exe verschiebt man nun ie Update-Dateien:

Beispielsweise:

Aufgrund der Menge der Updates kann das ganze nun etwas dauern. Nach einem Neustart des WSUS wird noch eine Prüfung ausgeführt und der WSUS-Server nimmt seinen Dienst wieder wie gewohnt auf.

Quellen:
http://www.techguy.at/wsus-daten-verschieben/
https://www.hardwareluxx.de/community/f67/wsus-content-ordner-auf-einem-nas-315969.html

SBS 2011: Remote Web Access dauerhaft deaktivieren

Unter dem Windows Small Business Server ist automatisch das sogenannte RWA (Remote Web Access) aktiviert. Dies stellt, insbesondere wenn es nicht genutzt wird, ein massives Sicherheitsrisiko dar. Meiner persönlichen Meinung nach gehört eine solche Freigabe ohne ein VPN sowieso in kein Netzwerk!

Um die Funktion zu deaktivieren navigiert man in der SBS Console unter die „Freigegebenen Ordner und Websites“ und deaktiviert dort über das Kontextmenü die RWA-Webseite:

 

In meinem Fall ließe sich die Webseite nur wieder aktivieren, da sie bereits deaktiviert ist.

 

Das Blöde ist nur, dass bei einem Neustart des SBS die RWA-Seite immer wieder aktiviert wird!

Um das zu unterbinden muss man in den IIS Manager wechseln. Dort navigiert man unter die „Anwendungspools“ und deaktiviert bzw. stoppt dort den „SBS Web Workplace AppPool“:

 

Danach öffnet per Rechtsklick die „Erweiterten Einstellungen“:

 

Dort setzt man noch den Wert von „Automatisch starten“ auf False. Somit startet dieser Anwendungspool nicht mehr bei einem Server-Neustart mit.

 

Quellen:
http://www.leibling.de/2016/10/13/sbs-2011-remote-web-access-rwa-permanent-ausschalten/
https://community.spiceworks.com/topic/509119-permanently-disabling-rww-remote-web-access-sbs2011

Office365 kostenlos als Student nutzen

Im „Virtuellen Studienplatz“ der FernUni Hagen wird einem Office365 für bereits günstige 4,99 € pro Jahr angeboten:

Dies scheint allerdings nicht das einzige Angebot zu sein, denn es gibt das komplette Office-Angebot mittlerweile komplett kostenfrei. Und zwar wenn man sich unter folgendem Link mit seiner Uni-Mail-Adresse registriert

https://www.microsoft.com/de-de/office/meinoffice365/default.aspx

Danach steht einem die gesamte Palette an Office-Produkten zur Verfügung, die sich wohl sogar auf bis zu 5 Computern lokal installieren lässt:

Der Hauptgrund, aus dem ich mir den Account registriert habe, ist aber der Cloud-Speicher den man bei OneDrive geschenkt bekommt. Es handelt sich um ein ganzes Terabyte!

Buch-Rezension: iWoz

Ein weiteres Buch, das ich vor einiger Zeit gelesen habe, ist die Biografie von Steve Wozniak mit dem Titel „iWoz“. Auch wenn ich selber kein einziges Produkt der Firma Apple besitze und dies sich vermutlich auch nicht ändern wird, so ist dieses Buch trotzdem auch für Apple-Boykottierer interessant. Die Geschichte der Firma Apple, bei der Wozniak bis heute noch auf der Gehaltsliste steht, spielt in diesem Buch auch eher eine untergeordnete Rolle.

Bereits seit Kindesalter hat Wozniak viele technische Projekte und Erfindungen auf den Weg gebracht, da er massiv von seinem Vater dabei unterstützt wurde. Ebenso begleitet ihn seine Vorliebe für „Pranks“ durch sein ganzes Leben. Wie im Fall einer versteckten Zeitbomben-Attrappe im Spind eines Mitschülers geht er dabei nicht konsequenzenlos auch einmal zu weit.

Wie bei vielen erfolgreichen Technik-Revolutionären hat auch Wozniak vor seinen großen Erfolgen kein Studium abgeschlossen. Ebenso war sein erster „finanzieller“ Durchbruch eine illegale Erfindung unter dem Namen Blue Box. Ein kleiner Tongenerator, mit dessen Hilfe das damalige Telefonsystem so ausgetrickst werden konnte, dass kostenloses Telefonieren möglich war. Bei der Vermarktung half ihm kein geringerer als Steve Jobs.

Neben anderen technischen Errungenschaften berichtet er von der Organisation eines Woodstock-ähnlichen Musikfestivals. Des Weiteren gibt er einige Tipps für das Arbeitsleben und berichtet davon, dass er es nicht mag in einer Firmenumgebung zu arbeiten. Er ist der Auffassung, dass man am besten losgelöst von „Firmenzwängen“ arbeitet, da es wesentlich kreativeres Arbeiten ermöglicht. Ein Punkt den man durchaus bestätigen kann.

Der Schreibstil des Buches ist ungewöhnlich, da das Buch nicht unbedingt einem roten Faden zu folgen scheint. Wie auch in Linus Torvalds Biografie ist das Buch etwas größenwahnsinnig geschrieben. Dies merkt man z.B. daran, dass Wozniak behauptet besser als jeder andere lebende Mensch in Bezug auf Computerlogik zu sein.

Defekte MicroSD-Karten #2

Gegen Ende Januar haben sich 2 von 3 Samsung MicroSD-Karten „verabschiedet„. Nach etwa 2 Wochen kamen immerhin 2 neue Karten, allerdings genau das gleiche Modell:

Bisher ließen sich Android-Backups problemlos darauf erstellen. Eventuell handelt es sich bei dem Kopierproblem um eine „Altersschwäche“, wie es auch viele der negativen Rezensionen aus Amazon bestätigen. Mal sehen wieviele Monate diese nun durchhalten.